Kultur und Brauchtum

Maierhöfen liegt inmitten von sanft geschwungenen, bewaldeten Hügeln am nördlichen Ende des Argentals. Wiesen,Weiden und Wälder sowie zahlreiche Einzelhöfe und kleine Ortschaften prägen die Landschaft rund um den Westallgäuer Ort und laden zu jeder Jahreszeit zu ausgedehnten Wanderungen ein.Die Geschichte der Maierhöfer wurde schon vor Christi geprägt durch die unmittelbare Nähe zur römischen Heerstraße und später von dem erbitterten Kampf der Bauern um die eigene Pfarrei.

Wer Maierhöfer Vorfahren hat,d er ist von einem unnachgiebigen, eifrigen und weltgewandten Schlag, der sich seine Zukunft stets zu gestalten wusste. 

Die Maierhöfer lieben Musik und den Tanz. Das traditionele Kulturgut in seinen zahlreichen Facetten wird begeistert gepflegt und gelebt.

Schon lange ist die Land-und Viehwirtschaft nicht mehr das Hauptauskommen der Maierhöfer. Aber Sie ist ein Standbein und eine Tradition mit Engagement und viel Liebe zur Natur wird sie betrieben.

Zu den größten Attraktionen zählt die aussichtsreiche, 1069 Meter hohe Riedholzer Kugel. Einzigartig ist auch das Naturschutzgebiet Eistobel.

Wenn im September die Kühe von den Bergweiden ins Dorf hinunter getrieben werden dann feiert man in Maierhöfen Viehscheid. Drei Tage lang geht es im Dorf und auf dem Festplatz ausgelassen zu.

Im Winter kommen Skifahrer und Langläufer an den Skiliften Flucken und Iberg sowie auf dem ausgedehnten Loipennetz voll auf ihre Kosten.

Funkenfeuer
Feuer, Zeichen des Lebens zwischen christlichem Glauben und vorchristlicher Zeit begleiten das Allgäu durch die erste Jahreshälfte. Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit, am Sonnteg nach Faschingsende erleuchten Funkenfeuer an vielen exponierten Stellen des Westallgäus den Nachthimmel. Der alemanische Brauch aus grauer Vorzeit vertrieb symbolisiert durch eine Strohhexe, und sollte böse Geister abwehren.

Andere Überlieferungen schreiben ihm Fruchtbarkeitsriten und keltische Brandopfer zu. Heute ist das Funkenfeuer ein geselliger und optisch reizvoller Anlass. Obendrein beschert es Gaumenfreuden in Form von süßen ,,Funke-Kiechla”, die zum Funkenfeuer einfach dazugehören.